Projekt

Warum ist das IMPACT-Projekt wichtig?

2015 hat ein UN-Ausschuss erstmals überprüft, wie die EU die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) einhält. Der Ausschuss stellte fest, dass die EU-Institutionen mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um ihrer Verpflichtung nachzukommen, die Kommunikation für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen.

In einer Entscheidung des Europäischen Bürgerbeauftragten (Strategic Survey OI / Juni 2017,6/2017 / EA) darüber, wie die Europäische Kommission sicherstellt, dass Menschen mit Behinderungen ab Dezember 2018 auf ihre Webseiten zugreifen können, ist für alle Beschäftigten eine obligatorische Schulung zur Barrierefreiheit von Websiten erforderlich.

Deshalb wurde das IMPACT-Projekt ins Leben gerufen.

IMPACT steht für "Inclusive Method based on the Perception of Accessibility and Compliance Testing" und bedeutet auf Deutsch: Inklusive Methode basierend auf der Wahrnehmung von Barrierefreiheits- und Compliance-Tests.

Dieses Projekt ist eine strategische Partnerschaft, die Partner aus verschiedenen Bereichen zusammenbringt, die sich mit Innovation in der Hochschulbildung befassen, wobei der Schwerpunkt auf drei europäischen Prioritäten liegt:

Welche Aktivitäten sind mit dem Projekt verbunden?

Entwicklung

IMPACT wird eine Fähigkeitskarte für neue Berufsprofile zur Umsetzung der Norm EN 301 549 Barrierefreihet erstellen, einen modularen Lehrplan gestalten, und frei zugängliche Schulungsmaterialien für die berufliche Bildung entwickeln, zum Thema Umsetzung der Barrierefreiheits-Norm EN 301 549.

Bewertung

Die von Endnutzer*innen und zukünftigen Auszubildenden (Studierenden und Lehrenden) durchgeführte Bewertung wird die Qualität der Ressourcen sicherstellen und einen Maßstab für die Bewertungsmethoden liefern. IMPACT wird das neue Profil und die neuen Bildungskomponenten für akademische und berufliche Niveaus zertifizieren: ECTS / ECVET. Dies wird die Anerkennung auf EU-Ebene und die Nachhaltigkeit des Projekts sicherstellen.

Ausbildung

Derzeit sind die meisten digitalen Webinhalte nicht barrierefrei und es gibt keinen klaren oder anerkannten beruflichen Status (EU ACT 2015-Projekt). Die Expert*innen, die von IMPACT über die Europäische Barrierefreiheits-Norm EN 301 549 geschult werden, werden über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um qualitativ hochwertige, barrierefreie Inhalte in verschiedenen Kontexten bereitzustellen: auf Webseiten und durch verschiedene Technologien und Werkzeuge.

Das Training bereitet auf drei verschiedene Arbeitsumgebungen vor: von Angesicht zu Angesicht (Face-to-Face), im Internet (online) und Relay. Dies eröffnet Menschen mit und ohne Behinderung neue Beschäftigungsmöglichkeiten.